Israel
Leben mitten im Terror

24 Stunden nach den tödlichen Angriffen im Kaffeehaus Brenner sucht unser Korrespondent in Tel Aviv nach den Spuren aus der Terrornacht – und trifft Menschen, die alle auf ihre Art vom Anschlag gezeichnet sind.

Tel AvivErschüttert kniet Aliza auf dem Boden, vor den Blumen und Gedenkkerzen und dem Plakat, auf das jemand in roten und schwarzen Buchstaben von Hand hingeschrieben hat: „Unser Herz ist mit den Opfern.“ Die junge Frau, eine Sanitäterin, hatte am Mittwochabend Dienst im Ichilov Krankenhaus, als die Verletzten dort eingeliefert wurden.

Die Klinik ist nicht weit entfernt vom Tatort, dem Sarona-Markt, wo zwei Palästinenser im Brenner-Kaffee plötzlich wild um sich schossen und dabei vier Menschen getötet und über ein Dutzend Personen verletzt hatten, zum Teil schwer. David, ein erfahrener Berufskollege, steht jetzt, 20 Stunden später, neben Aliza an der...

 
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