Premium Italien Renzi als Vermittler

Die griechische Regierung macht in Rom halt. Doch Renzi will – trotz vieler Parallelen – mit Tsipras keine „mediterrane Achse“ gegen die Europäische Union bilden. Auch sieht sich Renzi eher auf deutscher Seite.
Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi kauft Bücher in einer Bibliothek in Rom / 020215 Quelle: dpa
Matteo Renzi beim Shoppen

Der Premierminister will keine „mediterrane Achse“ gegen die EU und Deutschland bilden.

(Foto: dpa)

MailandGriechische Visite in Rom: Erst besucht der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis seinen italienischen Kollegen Pier Carlo Padoan zu Mittag. Dann trifft der frisch gewählte griechische Premier Alexis Tsipras Italiens Ministerpräsidenten Matteo Renzi. Die jungen Wilden aus Südeuropa kommen zusammen, und Renzi könnte als Vermittler zur EU dienen.

Es ist kein Zufall, dass Tsipras sich ausgerechnet Italien als erstes großes EU-Land für seinen Antrittsbesuch ausgesucht hat. Schließlich fordert auch Renzi mehr Wachstum und weniger Austerität von Brüssel, um aus der Krise zu kommen. Tsipras hofft also auf Schützenhilfe aus Südeuropa.

Parallelen zu Tsipras

 
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