Italien
Stillstand statt Reformen

PremiumItaliens Premier Paolo Gentiloni hat ein Problem: Statt die Zukunft des Landes zu gestalten, streiten die Parteien nur über die Neuwahlen. Das Tagesgeschäft bleibt liegen. Und während in Rom innenpolitischer Kleinkrieg vorherrscht, trübt sich die Konjunktur ein.

Deutlicher kann ein Notenbankgouverneur kaum werden: „Italien muss entschlossen mit dem Reformkurs weitermachen und darf die Konsequenzen nicht unterschätzen, die die wachsenden Zweifel am Umsetzungswillen der Politiker auf die Märkte haben“, sagte Ignazio Visco, Chef der Banca d’Italia, vor kurzem bei einem Branchentreffen für Finanzmarktexperten in Modena. Und wie ein Mantra wiederholt Vincenzo Boccia, Chef des Industrieverbands Confindustria, bei jeder Gelegenheit, dass Italien mehr denn je Reformen brauche, um das Land und seine Unternehmen wettbewerbsfähiger zu machen. Es solle doch endlich wieder Wirtschaftspolitik gemacht werden, kritisiert er.

Doch nach Matteo Renzis Niederlage beim Verfassungsreferendum im Dezember und seinem Rücktritt ist...

 
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