IWF-Bericht
Währungsfonds liest Spanien die Leviten

Der Internationale Währungsfonds geht mit Spanien im jährlichen Bericht zur wirtschaftlichen Lage hart ins Gericht. Spanien müsse mehr sparen, fordern die Ökonomen. Doch auch Hilfe von außen scheint nötig.

WashingtonDer Internationale Währungsfonds (IWF) zeigt sich besorgt über die Entwicklung Spanien. Die Organisation erwartet, dass die Wirtschaft in diesem Jahr um 1,7 Prozent schrumpft und im nächsten Jahr um 1,2 Prozent, heißt es in dem Länderbericht, den der IWF am Freitag in Washington veröffentlichte.

Die Wirtschaft befinde sich „inmitten eines Double-Dips“, also zweier hintereinander folgender Rezessionen, schreiben die Autoren. Die Arbeitslosigkeit sei „inakzeptabel hoch“, die öffentlichen Schulden stiegen schnell und Teile des Finanzsektors seien sowohl unterkapitalisiert als auch ohne Zugang zu den Märkten. Dazu kämen private und staatliche Einsparungen sowie Kapitalabflüsse. Deshalb sei in diesem und im nächsten Jahr...

 
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