Jannis Miliós und Griechenland
„Die EZB ist der Elefant im Raum“

PremiumJannis Miliós hat das Programm von Syriza mitgestaltet. Im Interview beteuert er, dass Athen keine Schulden machen will – und fordert einen Kurswechsel der EZB. Die deutsche Wirtschaft hält er für mehr Schein als Sein.

Am Freitag und Samstag wird Alexis Tsipras sein wirtschafts- und sozialpolitisches Sofortprogramm vorstellen, Jannis Miliós ist ein Architekt des wirtschaftspolitischen Wahlprogramms der linken griechischen Regierungspartei Syriza. Der Marxist und Professor für politische Ökonomie an der Technischen Universität Athen versucht im Interview mit dem Handelsblatt Befürchtungen zu zerstreuen, ab jetzt werde Athen vor allem Wahlgeschenke verteilen.

Es gibt Gerüchte um einen Ringtausch: EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos könnte griechischer Präsident werden und für Sie in Brüssel Platz in der Kommission ein Platz freimachen. Ist da etwas dran?
Jannis Miliós: Wir müssen sehen, was der Ministerpräsident entscheidet. Wenn er mich für ein Amt vorschlägt,...

 
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