Jeb Bush
Die Bürde der noblen Geburt

PremiumSein Name verpflichtet den republikanischen Politiker Jeb Bush zu großen Taten. Doch das Familienerbe ist für ihn im Wahlkampf Fluch und Segen. Er selbst sagt: „Ich bin mein eigener Mann“. Nur glaubt es ihm kaum einer.

WashingtonSein Name ist sein Kapital, ein Anteilsrecht auf Geld und Macht, und doch versteckt er ihn, macht sich selbst groß, und ihn ganz klein. Er nennt sich Jeb, nicht Bush, und er behauptet: „Ich bin mein eigener Mann.“ Nur glaubt es ihm kaum einer. Das ist die Tragik von John Ellis Bush, der von seiner Mutter den Spitznamen Jeb bekam und von seinem Vater den Ehrgeiz, Präsident zu werden.

Es ist Vorwahlkampf in Amerika, und Jeb Bush schickt sich an, den Familiensitz in Washington zurückzuerobern: das Weiße Haus. „Jeb!“ steht in großen Lettern auf den Wahlkampfschildern, mit denen seine...

 
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