Premium Jerusalem Donald Trump zündelt im Krisengebiet

Der US-Präsident bricht mit einem Kernprinzip der amerikanischen Außenpolitik und riskiert Unruhen in Nahost, um zu Hause seine Anhänger zu beeindrucken. Sehr zum Gefallen von Israels Premier Benjamin Netanjahu.
Der US-Präsident vollzieht eine Kehrtwende in der Nahost-Politik – dem israelischen Premier gefällt das. Quelle: dpa
Donald Trump und Benjamin Netanjahu

Der US-Präsident vollzieht eine Kehrtwende in der Nahost-Politik – dem israelischen Premier gefällt das.

(Foto: dpa)

Washington, Tel Aviv, BerlinDie Folgen von Donald Trumps Kehrtwende in der US-Nahostpolitik sind schon spürbar, bevor er sie in die Tat umsetzt. Die Palästinenser riefen nach Trumps Ankündigung, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, „Tage der Wut“ aus. Es kam zu spontanen Kundgebungen, Demonstranten zündeten aus Protest Trump-Poster an. Die radikalislamische Hamas warnte Trump, er habe alle roten Linien überschritten. Israel bereitet seine Sicherheitskräfte auf Ausschreitungen vor. Auch in Washington schätzt man das Risiko neuer Gewaltausbrüche hoch ein: Das amerikanische Außenministerium hat seine Beamten angewiesen, die Jerusalemer Altstadt sowie das Westjordanland zu meiden.

 
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