Jordanisches Militärgericht verhängt Strafe in Abwesenheit des Extremistenführers
Zarqaui zu 15 Jahren Haft verurteilt

HB BERLIN. Der gesuchte Extremistenführer Abu Mussab Al Zarqaui ist von der jordanischen Militärjustiz zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der selbsternannte Anführer der Terrororganisation Al Qaeda im Irak wurde am Sonntag in Abwesenheit für schuldig befunden, den Anschlag auf die jordanische Botschaft in Bagdad geplant zu haben.

Bei dem Attentat kamen vor zwei Jahren 18 Menschen ums Leben. Einen inhaftierten Mitangeklagen, den 24-jährigen Al Mikdad Mohammad al Dabbas, verurteilte das Militärgericht in Amman zu einer dreijährigen Haftstrafe.

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