Kämpfe in Kinshasa
Kongos Oberstes Gericht in Brand gesetzt

Vor dem Obersten Gericht im Kongo ist es am Dienstag zu schweren Kämpfen zwischen Anhängern rivalisierender Parteien gekommen. Das Gerichtsgebäude in Kinshasa stand in Flammen. Soldaten der Uno-Friedenstruppe fuhren mit Panzerwagen vor dem Gerichtsgebäude auf.

HB KINSHASA. Im Kongo haben Anhänger des unterlegenen Präsidentschaftskandidaten Jean-Pierre Bemba das Oberste Gericht in Brand gesteckt und sich Schießereien mit der Polizei geliefert. Soldaten der Uno-Friedenstruppe Monuc konnten die Unruhen mit Warnschüssen auflösen. Die EU-Eingreiftruppe Eufor war mit Aufklärungskräften vor Ort, darunter auch Bundeswehrsoldaten. Verletzte gab es offenbar nicht. Anwälten zufolge wurden durch die Beratungen des Gerichts über eine Beschwerde des Ex-Rebellenführers Bemba gegen das Ergebnis der Präsidentenwahl wegen der Unruhen unterbrochen. Nach dem vorläufigen Endergebnis der Stichwahl hatte Bemba klar gegen den amtierenden Präsidenten Joseph Kabila verloren.

Mehrere Richter und Gerichtsangestellte flohen vor den Schüssen aus dem Gerichtsgebäude...

 
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