Kampf gegen Assad
Opposition nimmt die Sache selbst in die Hand

Die syrische Opposition verlässt sich nicht mehr auf das Wohlwollen der Staatengemeinschaft und schafft selbst Waffen ins Land, um Assad zu bekämpfen. Dessen Rückhalt schwindet zunehmend - selbst bei alten Verbündeten.

Tunis/Genf/Kairo/Gaza-StadtDie syrische Opposition stellt ihren zögernden Freundeskreis vor vollendete Tatsachen und beschafft sich im Ausland Waffen. Westliche und andere Regierungen drückten dabei ein Auge zu, sagte ein Vertreter des oppositionellen Syrischen Nationalrats (SNC) am Rande eines internationalen Krisentreffens am Freitag in Tunis.

Dort forderte der SNC Waffenlieferungen an die syrische Rebellenarmee, die den Truppen von Präsident Baschar al-Assad hoffnungslos unterlegen ist. Bundesaußenminister Guido Westerwelle und Vertreter anderer Regierungen verlangten ein Ende der Gewalt, humanitäre Hilfen und eine Übergangslösung für die Zeit nach Assad.

Gut ein Jahr nach Beginn des Volksaufstandes gegen Assad scheint ein diplomatischer Durchbruch in der Syrien-Krise...

 
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