Kampf gegen den IS
Syrische Milizen weiten Offensive bei Rakka aus

Die Demokratischen Streitkräfte Syriens (SDF) verstärken ihre Offensive und haben die Region Tabka ins Visier genommen – nur 60 Kilometer westlich von der IS-Hochburg Rakka. Beobachter rechnen allerdings mit Problemen.

BeirutEin von den USA unterstütztes syrisches Milizen-Bündnis verstärkt Oppositionsangaben zufolge seine Offensive gegen die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) nahe deren Hochburg Rakka. Die Demokratischen Streitkräfte Syriens (SDF), zu denen auch die Kurdenmiliz YPG gehört, hätten die Region von Tabka ins Visier genommen, teilten die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte und ein Kurden-Vertreter am Montag mit. Die Stadt Tabka liegt 60 Kilometer westlich von Rakka, der De-Fakto-Hauptstadt des IS in Syrien.

Mit der Einnahme von Tabka würden das von der SDF kontrollierte Gebiet von Aleppo bis in die Nähe von Rakka reichen. Nach Einschätzung der Beobachtungsstelle dürfte sich die Eroberung von Tabka allerdings schwierig gestalten, weil der IS dort große Waffenlager unterhält. Außerdem müssten die Milizen-Einheiten beim Sturm auf die Stadt auch den Fluss Euphrat überqueren. Die SDF hatten erklärt, dass die Offensive nicht auf Rakka selbst ziele.

Auch im Irak gerät der IS derzeit zunehmend in Bedrängnis. Regierungseinheiten leiteten am Montag den Angriff auf die Hochburg Falludscha ein.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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