Kampf gegen den IS
Trump bekräftigt Kritik an Truppenrückzug aus dem Irak

Das durch den Rückzug von US-Truppen entstandene Machtvakuum im Irak wird als Grund für das Erstarken der Terrororganisation Islamischer Staat angesehen. Laut US-Präsident Trump hätten sie das Land nie verlassen dürfen.

WashingtonUS-Präsident Donald Trump hat seine Kritik am amerikanischen Truppenrückzug aus dem Irak bekräftigt. „Wir hätten sicherlich nie gehen sollen, niemals“, sagte Trump am Montag bei einem Treffen mit dem irakischen Regierungschef Haider al-Abadi im Weißen Haus. Beide stimmten darin überein, dass der Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ein zentrales Ziel sein müsse.

Derzeit sind noch knapp 4600 US-Soldaten im Irak. Nach einer Schätzung der „Washington Post“ sind es einschließlich Militärberatern etwa 6000.

2003 hatten die USA ohne UN-Mandat einen umstrittenen Krieg gegen den Irak begonnen, der 2004 endete. Im Januar 2007 gab US-Präsident George W. Bush zu,...

 
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