Kapitalflucht
Milliarden schlummern unter Griechenlands Matratzen

Aus Furcht vor der Schuldenkrise haben viele Griechen ihre Ersparnisse in Sicherheit gebracht - Milliarden von Euro wurden von den Banken abgezogen. Doch der größte Teil ging überraschenderweise gar nicht ins Ausland.

AthenDie Schuldenkrise hat den griechischen Banken einen beispiellosen Aderlass beschert. Wegen der miserablen Bonitätsnoten sind sie seit Anfang 2010 nicht nur praktisch vom Interbankmarkt ausgeschlossen und zur Liquiditätsversorgung auf die EZB sowie auf Nothilfen (Emergency Liquidity Assistance, ELA) der nationalen Notenbank angewiesen. Auch viele Kunden verloren das Vertrauen in die Banken. „Ich will mein Geld“: immer häufiger hörten die Kundenberater der griechischen Banken in den vergangenen zwei Jahren diese Forderung.

Die Furcht vor einem drohenden Staatsbankrott und einer Rückkehr zur Drachme ließ viele Anleger um ihr Geld zittern. Nach Angaben der Bank von Griechenland schmolzen die Einlagen der griechischen...

 
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