Karlspreis für Van Rompuy
„Mittler und Konsensbildner“

Ein unermüdlicher Arbeiter, Mittler und Konsensbilder – so beschreibt das Karlspreisdirektorium Herman Van Rompuy. Der EU-Ratspräsident ist 2014 Träger des Karlspreis für besondere Verdienste für die Europäische Union.
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AachenFür seinen Einsatz für die Einigung Europas erhält EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy im kommenden Jahr den Karlspreis. Van Rompuy werde für seine „bedeutenden Verdienste als Mittler und Konsensbildner und zugleich als wichtiger Impulsgeber der europäischen Einigung" gewürdigt, erklärte die Stadt Aachen am Samstag. Der EU-Ratspräsident sei „pragmatisch und handlungsstark" und agiere „mit großer Integrität und Integrationskraft".

Van Rompuy sei ein "großer Europäer, der als unermüdlicher Arbeiter, Mittler und Konsensbildner in schwerer Zeit einen bedeutenden Beitrag zur Konsolidierung der EU geleistet hat", hieß es in der Begründung des Karlspreisdirektoriums weiter.

Seine "effiziente Kärrnerarbeit, seine Beharrlichkeit und sein Pragmatismus" hätten den europäischen Rat in den vergangenen vier Jahren besser dafür gerüstet, die politischen Zielvorstellungen der EU vorzugeben und seinen Beschlüssen auch konkrete Maßnahmen folgen zu lassen.

Van Rompuy ist der erste ständige Ratspräsident der EU, er übernahm das Amt Ende 2009. Zuvor war er belgischer Ministerpräsident.

Van Rompuy ist der 56. Träger des Karlspreises. Dieser wird seit 1950 an Persönlichkeiten und Institutionen vergeben, die sich um die Einigung Europas verdient gemacht haben. Die Verleihung findet traditionell am Himmelfahrtstag statt, 2014 ist das der 29. Mai. Preisträgerin im vergangenen Jahr war die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaite. Zu den früheren Preisträgern zählen Spaniens König Juan Carlos, der ehemalige US-Präsident Bill Clinton und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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