Katalonien-Krise in Spanien
Alle Türen zugeschlagen

PremiumDie katalanische Regionalregierung lässt auch das zweite Ultimatum verstreichen. Der Regierung von Ministerpräsident Rajoy bleibt nach der Verfassung nichts anderes übrig, als die Region unter Zwangsverwaltung zu stellen.

MadridDer spanische Premierminister Mariano Rajoy ist kein Mann der schnellen Entscheidungen. Abwarten ist sein Politikstil und Vorsicht sein Gebot. Seit Wochen bedrängen ihn viele Konservative, in der rebellischen Region Katalonien hart durchzugreifen.
Lange hat sich der Premier gewunden. Hat darauf gesetzt, dass der Exodus katalanischer Unternehmen, die fehlende internationale Unterstützung und die Proteste der Separatismus-Gegner die katalanische Regierung zum Einlenken bewegen.

Seit Donnerstag steht fest: Rajoy hat sich verrechnet. Der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont hat auch die zweite Frist verstreichen lassen, die ihm Rajoy gesetzt hatte, um auf die Unabhängigkeit der Region zu verzichten. Nun stellt Madrid Katalonien unter...

 
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