Kenia
Kibaki zeigt sich offen für Einheitsregierung

Der kenianische Staatschef Mwai Kibaki hat sich nach einem Treffen mit der US-Afrikabeauftragten Jendayi Frazer offen für eine Regierung der nationalen Einheit gezeigt. Mit diesem Schritt wolle er nach der umstrittenen Präsidentenwahl zur Beruhigung der Lage beitragen, hieß es in einer Mitteilung Kibakis. Bei Protesten waren mindestens 300 Menschen ums Leben gekommen.

HB NAIROBI. Frazer kam bei ihrem Besuch auch mit dem kenianischen Oppositionsführer Raila Odinga zusammen. Dieser wies die Möglichkeit zur Bildung einer Regierung der nationalen Einheit zurück. „Meine Position hat sich nicht geändert. Wir wollen eine Einigung aushandeln“, sagte Odinga. Kibaki sei jedoch illegal an der Macht. „Er sollte nicht als Präsident an den Verhandlungstisch kommen.“ Das Büro Odingas hatte kurz zuvor mitgeteilt, die Opposition sei bereit, Kibaki zu treffen, falls das Gespräch unter internationaler Vermittlung zustande komme. Weiter hieß es, Odinga habe bei dem Treffen mit Frazer seine Forderung nach Neuwahlen bekräftigt.

Kibaki hatte am Freitag Bereitschaft signalisiert, die...

 
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