Kerry hält sich derzeit bei den Themen Krieg und Terror auffallend zurück
Terror wird Wahlkampfthema in den USA

Die USA wissen zurzeit nicht, wie sie mit den drohenden Terrorgefahren umgehen sollen. Einerseits wird vor den Gefahren gewarnt, andererseits gibt es Politiker, die ihren Mitbürgern raten, "ihr Leben wie immer zu genießen und auszugehen und Spaß zu haben".

HB WASHINGTON. US-Justizminister John Ashcroft sieht die USA in höchster Terrorgefahr. Heimatschutzminister Tom Ridge empfiehlt gleichzeitig seinen Mitbürgern, sie sollten „ihr Leben in diesem großartigen Land genießen wie immer, ausgehen und Spaß haben“. Die Doppelbotschaft der US-Regierung signalisiert auch die Ratlosigkeit, wie der Terrorgefahr in den USA begegnet werden könnte.

Aber unabhängig von der unbestrittenen Verwundbarkeit einer offenen Gesellschaft von der Größe der USA hagelt es auch Kritik an einem „Alarmismus“ der Regierung und einem Mangel an effizienter Vorsorge. Kaum Zweifel gibt es, dass das Thema Terrorismus entscheidend bei der Präsidentschaftswahl am 2. November sein wird.

US-Präsident George W. Bush will sich auch angesichts der verfahrenen Lage im Irak und dem Skandal in US-Militärgefängnissen unbedingt als „Kriegspräsident“, wie er sich immer wieder nennt, bewähren. Der „Krieg gegen den Terror“ steht inzwischen im Zentrum der Politik von Bush - sie war die Begründung für die Kriege in Afghanistan und im Irak ebenso wie für das gigantische Haushaltsdefizit oder massive Sicherheitsmaßnahmen.

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