Kiew
Gewaltbereite Demonstranten rüsten auf

Bei Straßenschlachten in der verwüsteten Hauptstadt Kiew wurden 200 Menschen verletzt. Eine Kommission soll jetzt einen Ausweg aus der aufgeheizten Lage suchen. Doch die Skepsis ist groß – auch in Berlin.

KiewNach den bisher blutigsten Straßenschlachten in Kiew haben sich Hunderte radikale Regierungsgegner für neue Gewalt gegen die russlandtreue Führung gerüstet. Mit Gasmasken vermummte prowestliche Oppositionelle bewaffneten sich am Montag mit Holzknüppeln. Sie warfen Steine und auch Brandsätze auf Mitglieder der berüchtigten Polizeieinheit Berkut (Steinadler). Medien berichteten von rund 3000 Gewaltbereiten nahe dem Regierungsviertel im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt. Die Justiz stufte die Auseinandersetzungen als „Staatsstreich“ ein. Die Bundesregierung, die EU und die USA äußerten sich besorgt über die Eskalation.

Die inhaftierte Oppositionsführerin Julia Timoschenko zeigte sich in einer Mitteilung mit den gewaltbereiten Demonstranten solidarisch. „Wenn ich in Freiheit wäre,...

 
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