International
Koch-Weser erhofft sich Impulse von neuem EU-Forschungszentrum

Zwölf EU-Staaten werden am morgigen Montag auf einem informellen Treffen der Wirtschafts- und Finanzstaatssekretäre ein Europäisches Zentrum für internationale Wirtschaft gründen. Wie Finanzstaatssekretär Caio Koch-Weser in einem Beitrag für das Handelsblatt (Montagausgabe) schreibt, soll das Zentrum in Brüssel nach dem Vorbild des US-amerikanischen Institute for International Economics (IIE) unter Beteiligung von Unternehmern ein Think-Tank für Regierungsberatung werden.

BERLIN. Erste Themenschwerpunkte für das von Bundeskanzler Gerhard Schröder und dem französischen Präsidenten Jacques Chirac initiierte Zentrum sollen Vorschläge für Strukturreformen für mehr Wachstum, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Standorte in der Globalisierung und nicht zuletzt der Europäische Stabilitäts- und Wachstumspakt sein. "Das Zentrum bietet ein geeignetes Forum, um verschiedene Ansätze für eine verbesserte Anwendung und Fortentwicklung des Paktes zu analysieren und zu einem Konsens beizutragen", schreibt Koch-Weser. Das Zentrum soll mit 30 Mitarbeitern Ende 2004 seine Arbeit in Brüssel aufnehmen. Die drei Arbeitsschwerpunkte heißen "Makroökonomie und internationale Finanzen", "Märkte und Regulierung" sowie "Handel und Entwicklung". Es soll zunächst 1,1 Mill. Euro Anfangsfinanzierung erhalten, die nach und nach auf 3,5 Mill. Euro aufgestockt werden sollen.

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