Kommentar
Der Karlspreis geht in Wahrheit erneut an den Euro

Die Jury des Internationalen Karlspreises verleiht ihre Auszeichnung zum zweiten Mal an eine Währung. Im Jahr 2002, als die Euroscheine und -münzen eingeführt wurden, tat sie es ausdrücklich. Neun Jahre später, als die Währungsunion und damit die gemeinsame Währung in akuter Gefahr sind zu scheitern, bekommt der scheidende Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, stellvertretend für die EZB und die von ihr verantwortete Währung den Preis. Doch wer eigentlich gemeint ist, wird dadurch deutlich, dass der erste Absatz der Begründung sich allein um den Euro dreht, eingeleitet mit der dramatischen Warnung: "Der Euro ist in Gefahr".

Schien es 2002...

 
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