Korea-Konflikt
Sarah Palin läuft mit Anlauf ins Fettnäpfchen

Sarah Palin hat wieder bewiesen, dass es mit ihren Geografie-Kenntnissen nicht zum Besten steht. In einem Radio-Interview hatte sich die frühere Gouverneurin versehentlich auf die Seite Pjöngjangs geschlagen. Bereits 2008 war Palin im US-Wahlkampf ein peinlicher Irrtum unterlaufen.
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HB WASHINGTON. Die frühere US-Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin hat im Zusammenhang mit dem Korea-Konflikt einen peinlichen Ausrutscher hingelegt. Die USA müssten an der Seite „unserer nordkoreanischen Verbündeten“ stehen, erklärte die Galionsfigur der Ultrakonservativen in einem Radiointerview.

Moderator Glenn Beck wies Palin umgehend auf ihren Fehler hin, und die konservative Website „The Weekly Standard“ nahm die frühere Gouverneurin von Alaska in Schutz. Das verschonte Palin allerdings nicht vor Kritik ausländischer Medien: Sie „hat es wieder getan“, schrieb die „Times of India“, und die britische Zeitung „Daily Mail“ riet Palin, ihre Geografie-Kenntnisse aufzupolieren.

Die frühere Gouverneurin hatte sich vor zwei Jahren zum Gespött gemacht, als sie in einem Interview mit ihren außenpolitischen Kompetenzen punkten wollte. Auf die Frage, welche Einblicke sie in Alaska in die Politik der russischen Regierung gewonnen habe, hatte sie geantwortet, man könne Russland sogar von einer Insel in Alaska sehen.

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  • Nun denn, dann muß ich Amiland endgültig auf die Achse des bösen setzen :- )))

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