Korruptionsaffäre in Südkorea
Ex-Präsidentin Park trotzt Vorwürfen

Zwei Tage hat es gedauert, bis sich die bisherige Präsidentin Südkoreas zu ihrer Entmachtung äußert. In ihren Bemerkungen gibt sich Park Geun Hye kämpferisch. Doch das Volk will sie im Gefängnis sehen.

SoeulZwei Tage nach ihrer Entmachtung hat Südkoreas bisherige Präsidentin Park Geun Hye den Vorwürfen der Korruption getrotzt. „Es mag einige Zeit dauern, aber die Wahrheit wird letztlich enthüllt“, hieß es in ihrer Erklärung, die am Sonntag von einem Parteifreund und früheren Sprecher verlesen wurde.

Zuvor verließ Park das Blaue Haus - den Amtssitz des Präsidenten - und kehrte nach mehr als vier Jahren wieder zu ihrer privaten Residenz im Süden von Seoul zurück. Am Samstag hatten Zehntausende Südkoreaner ihre Verhaftung gefordert.

Es war die erste öffentliche Äußerung der konservativen Politikerin nach ihrer Amtsenthebung durch das Verfassungsgericht am Freitag. Bei...

 
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