Kosten für Sicherheitsvorkehrungen belaufen sich auf rund 1 Milliarde Euro
Griechenland will sich vor "schmutzigen Bomben" schützen

Wenige Wochen vor Beginn der Olympischen Sommerspiele in Athen hat Griechenland Vorkehrungen für Anschläge mit so genannten schmutzigen Bomben getroffen.

HB ATHEN. Im ganzen Land seien an strategischen Punkten wie Grenzübergängen Detektoren für radioaktive Strahlung angebracht worden, teilte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) am Dienstag mit. Die Behörde hat ebenso wie die USA und sieben weitere Länder Griechenland Technologie und Expertise zur Abwehr derartiger Anschläge zur Verfügung gestellt. Noch nie hat es bei Olympischen Spielen einen solchen umfassenden Sicherheitsplan gegeben wie für die bevorstehenden Spiele in Athen - die ersten seit den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund eine Milliarde Euro.

In einer „schmutzigen Bombe“ kommt gewöhnlicher Sprengstoff zum Einsatz, der mit radioaktivem Material verbunden ist. Bei der Zündung der Bombe wird das radioaktive Material großräumig verteilt. Zur Explosion einer derartigen Bombe ist es bislang noch nie gekommen. Experten zufolge ist dies aber nur eine Frage der Zeit. Ihrer Einschätzung nach würde eine solche Bombe nur geringen physischen Schaden anrichten, dafür aber Chaos und Panik auslösen. Außerdem könnten weite Gebiete radioaktiv verseucht werden.

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