Krim-Krise
Türkei will Beobachter auf die Krim schicken

Eine informelle Beobachtungsmission der Türkei soll auf der Halbinsel Krim Menschenrechtsverletzungen dokumentieren. Der türkische Außenminister zeigt sich besorgt über die Situation der 300.000 Krimtataren.
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VilniusDie Türkei will eine Beobachtermission auf die von Russland annektierte ukrainische Halbinsel Krim schicken. „Die Situation auf der Krim ist nicht akzeptabel. Insbesondere die Krimtataren sind unterdrückt“, sagte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu am Freitag bei einem Besuch in der litauischen Hauptstadt Vilnius. Eine informelle Mission solle demnächst Menschenrechtsverletzungen auf der Krim beobachten, zitierte ihn die Agentur BNS. Auf der Krim leben rund 300.000 Tataren.

Cavusoglu begrüßte die Atom-Vereinbarung mit dem Iran. Er hoffe, dass der Iran zusätzliche Schritte unternehme, um bis Juli einen endgültigen Konsens zu erreichen. „Die Türkei ist grundsätzlich gegen jede Art von Atomwaffen im Iran, in Israel oder in jedem anderen Land“, sagte Cavusoglu. Auch sein litauischer Kollege Linas Linkevicius begrüßte die Einigung, die zu „einer sichereren Welt“ beitragen würde.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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