Krise auf der Krim: Harte Zeiten in der neuen russischen Welt

Krise auf der Krim
Harte Zeiten in der neuen russischen Welt

PremiumEin Jahr nach der Annexion durch Russland ist die Stimmung auf der Halbinsel gedrückt. Die Preise explodieren, Touristen bleiben aus, Firmen werden gekapert. Lebensmittel sind um die Hälfte teurer und zuweilen knapp.

Jalta, Simferopol, SudakMit drahtgebundenen Gesichtsmasken wie Fechter geschützt, stapeln zwei Männer in blau-grauen Pullovern glänzend grüne Flaschen. Jede ist einzeln mit einer handgeschriebenen weißen Nummer beschriftet. Hier, im kilometerlangen Kellergewölbe im Fels von Sudak an der Schwarzmeerküste der Halbinsel Krim, reift in diesen Flaschen der Krimsekt. Täglich wird von Hand jede einzelne Flasche gedreht. Ein edles Getränk, dieser „Schampanskoje“, fast wie echter Champagner. Und genauso aufwendig.

1878 gründete der im heutigen Polen geborene Graf Lew Golyzin die Kellerei. Fast hundert Jahre nachdem Fürst Potemkin für seine geliebte Zarin Katarina die Große die Halbinsel Krim erobert und „von nun an...

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%