Krise in der Ukraine
Ukrainischer Präsident bietet Waffenstillstand an

Der Tod zweier russischer Journalisten, der Gasstreit und weitere Gefechte belasten die Friedenspläne Russlands und der Ukraine. Der ukrainische Präsident Poroschenko bietet nun einen einseitigen Waffenstillstand an.
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DonezkDer ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat einen einseitigen Waffenstillstand seiner Truppen vorgeschlagen. Das meldete die Nachrichtenagentur Interfax am Mittwoch. Damit solle den prorussischen Separatisten im Osten des Landes die Möglichkeit gegeben werden, ihre Waffen niederzulegen oder das Land zu verlassen.

Das werde der erste Schritt für die Umsetzung des Friedensplans sein, den er vorgeschlagen habe, um den Konflikt zu deeskalieren, wurde Poroschenko von Interfax zitiert. „Der Plan wird mit meinem Befehl für einen Waffenstillstand beginnen.“ Er fügte hinzu, dass der Plan kurz danach von den anderen Beteiligten Unterstützung erfahren werde.

Schwere Gefechte und die Explosion einer Pipeline hatten zuvor die Friedensbemühungen in der Ukraine erschwert. Erneut kamen zahlreiche Menschen bei Kämpfen zwischen Regierungseinheiten und prorussischen Separatisten im Osten des Landes ums Leben. Unter ihnen waren auch zwei russische Journalisten. Kremlchef Wladimir Putin forderte bei einem Telefonat mit seinem ukrainischen Kollegen Petro Poroschenko eine Aufklärung des Vorfalls. Das Verhältnis der beiden Länder wird auch von einem Gasstreit belastet.

In einer Klinik in Lugansk starb ein russischer Journalist an seinen Verletzungen, wie Chefarzt Fjodor Soljanik sagte. Der 37-Jährige hatte sich an einer Straßensperre von Aufständischen aufgehalten, als eine Granate einschlug.

Bei der Explosion wurde ein zweiter Journalist des russischen Staatsfernsehens getötet. Der ukrainische Außenminister Andrej Deschtschiza bedauerte den Tod der Reporter, der wohl von den Sicherheitskräften verursacht worden war. Die Mitglieder des UN-Sicherheitsrates forderten eine lückenlose Aufklärung des Vorfalls.

„Die Lage ist bedenklich“

Am Rande der Kämpfe kam es zu einer Explosion an einer Leitung für den Export von russischem Gas Richtung Westen. Augenzeugen in der Region Poltawa sprachen von einer rund 200 Meter hohen Flamme, die aus dem Rohr geschossen sei.

Dem Leitungsbetreiber Ukrtransgaz zufolge hat der Zwischenfall aber keine Auswirkungen auf den Gasfluss in die EU, da es eine Ersatz-Pipeline gebe. Naftogaz kündigte an, alle Teile des Transportsystems verstärkt zu kontrollieren. „Die Lage ist bedenklich“, sagte Chef Andrej Kobolew.

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  • Tut mir leid, ein Posting zuviel, selbst Löschen scheint nicht möglich zu sein...

  • Weshalb leitet der Aufruf der Seite http://www.handelsblatt.com/politik/international/krise-in-der-ukraine-gefechte-belasten-die-friedensplaene-/10061218.html (krise-in-der-ukraine-gefechte-belasten-die-friedensplaene) auf *diesen* Artikel um?

  • Weshalb leitet der Aufruf des Artikels "krise-in-der-ukraine-gefechte-belasten-die-friedensplaene" auf diesen hier um?

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