Krisenherd
Schäuble fordert von Schwellenländern mehr Reformen

Hat die Welt bald einen neuen globalen Krisenherd? Zuletzt hat die Kapitalflucht aus Schwellenländern wie der Türkei die Finanzmärkte bewegt. Schäuble stellt Hilfe in Aussicht, aber dafür fordert er Wirtschaftsreformen.
  • 5

FrankfurtBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat die Schwellenländer zu weiteren Wirtschaftsreformen aufgefordert. Die Länder müssten ihre strukturellen Reformen fortsetzen, sagte er am Freitag im Interview mit dem Fernsehsender-Sender CNBC. Die Schwellenländer müssten erst ihre Hausaufgaben machen, dann könnten sie internationale Solidarität verlangen.

In den vergangenen Wochen hat eine teils massive Kapitalflucht aus Schwellenländern wie Indien, der Türkei oder Brasilien die Finanzmärkte bewegt. Es wird befürchtet, diese Ländergruppe die Euro-Zone als globalen Krisenherd ablösen könnte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Krisenherd: Schäuble fordert von Schwellenländern mehr Reformen"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Mal gemach Schäuble,auch wenn die ein oder andere sozials Krise manche Schwellenländer unlängst belastete,
    sieht es da fundamental gesehen wirtschaftlich noch viel besser aus als in der Eurozone. Brasilien und Türkei haben Zukunft. Griechenland und Spanien aus eigener Kraft heraus weniger. Und warum ermahnt Schäuble eigentlich nie den megakranken Mann vom Potomack, die USA? Fehlt ihm dazu der Mumm? Wahrscheinlich!

  • Typisch! Andere belehren und fordern. Hat Schäuble nicht genug mit seinem Schuldenberg und Abwehr von noch mehr Zugriffen auf die Einnahmen zu tun? Wie wäre es mit Verschlankung im Finanzsektor und freiwerdende Mitarbeiter für die Steuerfahndung einzusetzen? Wäre mal ein Anfang.

  • So ein (xxxx Selbstzensur) Geschwätz.
    In Wirklichkeit will er doch nur sagen: "Sorgt dafür, das ihr Wachstum habt und wir unsere Produkte an den Mann bringen können."
    Wenn ein ernstes Interesse vorhanden wäre, kommt man nicht erst jetzt, wo das Kind im Brunnen gefallen ist. Außerdem spielt die lockere Geldpolitik der EZB keine geringe Rolle an dem Ungleichgewicht. Oder glaubt er wirklich, dass das Aushebeln des Marktes einfach so, ohne Konsequenzen erfolgen kann?

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%