Kristalina Georgieva
„Der Wille fehlt, nicht das Geld“

PremiumEU-Haushaltskommissarin Kristalina Georgieva fordert in der Flüchtlingspolitik eine bessere Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten. Die dabei entstehenden Lasten müssen aber auch gerecht verteilt werden.

BrüsselAls ehemalige EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe ist Georgieva mit den Nöten von Flüchtlingen aus Somalia oder Eritrea vertraut. Heute ist die Bulgarin als Vizechefin der Kommission für Europas Etat verantwortlich – und weiß, dass es teuer wird, dem Migrationsdruck zu begegnen.

Frau Georgieva, hat Europa die Flüchtlingsproblematik unterschätzt?
Nicht im EU-Haushalt, der in diesem Bereich gegenüber dem vergangenen Mehrjahresfinanzplan nahezu verdoppelt worden ist. Wer genau hinschauen wollte, konnte schon vor Jahren die drohende Dynamik vorausahnen.

Reicht es, immer mehr Geld in die Hand zu nehmen, um der Herausforderung zu begegnen?
Bis 2020 stehen sieben Milliarden Euro zur Verfügung, zum...

 
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