Kritik an EU-Kommission
EU-Parlament stellt Ostsee-Pipeline in Frage

Das Europaparlament fordert eine Neuorientierung der europäischen Energiepolitik. Laut Jacek Saryusz-Wolski, dem Vorsitzenden des auswärtigen Ausschusses, soll sich die EU-Kommission mehr um die Versorgungssicherheit kümmern und die EU besser vor Pressionen aus Russland schützen. Dabei müsse auch die Ostsee-Pipeline auf den Prüfstand.

BRÜSSEL. Die EU konzentriere sich zu sehr auf den Binnenmarkt, vernachlässige aber außenpolitische und strategische Aspekte der Energieversorgung, sagte der Vorsitzende des auswärtigen Ausschusses, Jacek Saryusz-Wolski. Vor allem die EU-Kommission sei zu sehr auf Liberalisierung bedacht, sagte der polnische Politiker.

„Die Kommission soll uns vor dem Monopol von Gazprom genauso schützen, wie sie es bei Microsoft getan hat“, forderte Saryusz-Wolski. Dazu sei es nötig, auch laufende Projekte wie den Bau der Ostsee-Pipeline zu überprüfen. Zunächst sei zwar nur an Konsultationen mit den betroffenen Mitgliedstaaten – in diesem Fall vor allem Deutschland und Polen – gedacht. „Ich bin Realist, mehr ist...

 
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