Kunstmarkt
Antikes Drama in den IS-Gebieten

PremiumDie Zerstörungswut der Terrormiliz IS alarmiert Archäologen, den deutschen Gesetzgeber und den Antikenhandel, der seine Existenz in Gefahr sieht. Deutschlands hoffnungsvollster junger Galerist hat bereits aufgegeben.

BerlinEs sind Bilder, die Archäologen Albträume bereiten: Stätten früher Hochkulturen, die sich in Staubwolken auflösen oder die von Erdlöchern perforiert zu sein scheinen. Die Löcher sind so groß und tief, dass sie sich deutlich auf den von Satelliten aufgenommenen Bildern abzeichnen. Offensichtlich wurde mit schwerem Gerät gearbeitet. Und es ging nicht um die systematische Kartierung früher Siedlungsspuren, sondern um das schnelle Ausbuddeln von direkt Verwertbarem.

Die Bilder, die unter anderem von der Forschergruppe American Schools of Oriental Research (ASOR) ausgewertet werden, belegen Raubgrabungen in den Kriegsgebieten in Syrien und dem Irak. Und diese scheinen in den vergangenen Jahren...

 
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