Ländervergleich
OECD überrascht in Ausländerdebatte

Mitten in der von Bundesbanker Thilo Sarrazin ausgelösten Debatte um die Produktivität von Ausländern überrascht die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: Ausgerechnet geringqualifizierte Migrantenkinder in Deutschland und Österreich sind "vergleichsweise gut in den Arbeitsmarkt integriert". Ganz anders sieht es bei den Hochqualifizierten aus.

BERLIN. Das ist das Resultat eines Vergleichs von 16 Staaten der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) zur Arbeitsmarktintegration der zweiten Zuwanderer-Generation. So haben von den 20- bis 29-jährigen Migrantensöhnen ohne Abitur oder Berufsausbildung in der Bundesrepublik 54 Prozent einen Job - kaum weniger als bei Nicht-Migranten, wo der Anteil 56 Prozent beträgt.

Ganz anders sieht es bei den Hochqualifizierten aus: Hier haben 90 Prozent der Männer ohne Migrationshintergrund mit Hochschulabschluss oder höherer beruflicher Bildung einen Arbeitsplatz. In der ebenso gut ausgebildeten Gruppe der 2. Migrantengeneration gilt das hingegen nur für 81 Prozent. Ein Grund für das Ergebnis könnte sein, "dass...

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%