Liveticker zu den Ereignissen in Paris
Angreifer haben sich in die Luft gesprengt

Bei der Terrorserie in Paris sind mindestens 120 Menschen getötet worden. Mehr als 200 Menschen wurden nach Polizeiangaben verletzt. Darunter sollen etwa 80 Schwerverletzte sein. Die wichtigsten Ereignisse im Liveticker.

ParisBei mindestens sieben Angriffen in Paris sind Polizeikreisen zufolge Dutzende Menschen ums Leben gekommen, viele weitere wurden verletzt. Zudem gab es zwei Explosionen in der Nähe des Stadions, wo die Fußball-Nationalmannschaften von Frankreich und Deutschland gegeneinander spielten. In einer Konzerthalle wurden mehr als 100 Menschen gefangen gehalten. Ein Ticker mit den wichtigsten Entwicklungen:

05.07 Uhr - Die chinesische Regierung bekundet ihre Solidarität mit Frankreich. China sei bereit, Frankreich im Kampf gegen den Terrorismus zur Seite zu stehen und die Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen zu verstärken, sagt Präsident Xi Jinping.

04:26 Uhr - Die Rockband U2 hat sich entsetzt über die Anschläge in Paris gezeigt und ein für Samstag geplantes Konzert in der französischen Hauptstadt abgesagt. Geschockt und fassungslos hätten sie die Ereignisse vom Freitagabend verfolgt, teilten die Mitglieder der Gruppe mit. Sie seien erschüttert über die Tötungen beim Auftritt der Eagles of Death Metal im Konzerthaus Bataclan.

03:56 Uhr - Die Angreifer in der Konzerthalle Bataclan haben sich mit Sprengstoffgürteln selbst in die Luft gesprengt, als die Polizei einrückte, wie Polizeipräfekt Michel Cadot am Samstagmorgen mitteilte.

03:31 Uhr - Nach den Terrorattacken von Paris sind in der Nacht zum Sonntag Dutzende Berliner vor der französischen Botschaft zusammengekommen, um ihre Trauer und Anteilnahme auszudrücken. „Eine deutsch-französische Familie legte vor dem Gebäude am Pariser Platz Blumen nieder und zündete eine Kerze an“, berichtete ein dpa-Reporter. Polizisten sprachen die Familie an und baten die Trauernden, den Umkreis der Botschaft zu verlassen. Dann hätten die Polizisten Zäune aufgebaut. Die Menschen gingen mit ihren Blumen auf den Pariser Platz.

03.11 Uhr - Die USA haben dem Heimatschutzministerium zufolge keine Hinweise auf Pläne für ähnliche Anschläge in den Vereinigten Staaten. Die US-Sicherheitsbehörden beobachteten die Situation aber genau, sagt Minister Jeh Johnson. Zudem stehe man in Kontakt mit den Partnern in Europa.

03:05 Uhr - Aus Solidarität mit Paris leuchtet New York blau-weiß-rot. Mehrere Gebäude änderten am späten Freitagabend (Ortszeit) spontan ihre Beleuchtung und strahlten in den Farben der französischen Nationalflagge. Darunter war auch das One World Trade Center. Der auch Freedom Tower genannte Turm steht an der Stelle der am 11. September 2001 bei einem islamistischen Anschlag zerstörten Türme des World Trade Centers.

02:54 Uhr - Auch die Berliner Polizei hat ihre Sicherheitsvorkehrungen vor der französischen Botschaft verschärft. „Die Beamten sind nicht nur am Pariser Platz, sie sind auch an anderen relevanten Einrichtungen“, sagte ein Sprecher der Polizei am frühen Samstagmorgen. Zudem seien mehr Streifenpolizisten auf den Straßen der Hauptstadt unterwegs.

02.28 Uhr - Katar verurteilt die Anschläge von Paris scharf. Sie verstießen gegen alle menschlichen und moralischen Werte, erklärt Außenminister Chaled al-Attijah.

02.25 Uhr - Die Zahl der in Paris getöteten Menschen könnte 120 übersteigen, teilt die Staatsanwaltschaft mit. Fünf mutmaßliche Attentäter seien getötet worden.

02:11 Uhr - Nach den Terrorangriffen von Paris hat die New Yorker Polizei ihre Präsenz verstärkt. Es gebe keine akute Bedrohung, bis auf weiteres würden aber belebte Punkte schärfer bewacht, hieß es am späten Freitagabend (Ortszeit) von der Polizei. Bereits unmittelbar nach den ersten Meldungen über die Anschläge seien französische Einrichtungen stärker bewacht worden. New York war in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach Ziel von terroristischen Angriffe militanter Muslime. In der Stadt leben auch mehrere Zehntausend Franzosen.

02.03 Uhr - Die Geiselnehmer im Konzertsaal Bataclan seien getötet worden, teilt Frankreichs Präsident Francois Hollande mit.

02:01 Uhr - Bei der Attentatsserie in Paris sind mindestens vier Terroristen getötet worden. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Ermittler.

01.48 Uhr - Belgien kontrolliert nach der Anschlagsserie in Frankreich an der Grenze zu Frankreich den Straßen-, Bahn- und Flugverkehr. Ministerpräsident Charles Michel berufe für Samstagmorgen zudem eine Sondersitzung des Kabinetts ein, teilt sein Sprecher mit.

01:40 Uhr - Frankreichs Präsident François Hollande und Regierungschef Manuel Valls sind zu dem am Freitag von Terroristen überfallenen Club „Bataclan“ gefahren. Das teilte der Élyséepalast in Paris mit.

01:35 Uhr - Die Angreifer im Pariser Konzertsaal „Bataclan“ haben nach Angaben eines Augenzeugen im französischen Radio auf Arabisch „Allah ist groß“ gerufen. „Mitten im Konzert sind Männer reingekommen, sie haben im Bereich des Eingangs zu schießen begonnen“, sagte der Konzertbesucher Louis dem Sender France Info. „Sie haben voll in die Menge geschossen, ich glaube mit Pumpguns und dabei „Allahu akbar“ gerufen.“ Der Mann berichtete, als er mit seiner Mutter den Saal verlassen habe, habe er über Leichen klettern müssen. Eine offizielle Bestätigung für diese Darstellung oder für das Motiv der Angriffe gab es zunächst nicht.

01.31 Uhr - Die Behörden gehen von rund 140 Todesopfern aus. Etwa 100 Menschen seien bei der Geiselnahme in der Konzerthalle Bataclan getötet worden, sagt ein Sprecher der Stadtverwaltung. Etwa 40 weitere Tote habe es bei den anderen Attentatsorten in der französischen Hauptstadt gegeben.

01.24 Uhr - Bundespräsident Joachim Gauck hat sich bestürzt und betroffen über die Anschläge von Paris geäußert. "Ich bin tief erschüttert angesichts der Nachrichten, die uns aus Frankreich erreichen", erklärt Gauck in einer ersten Stellungnahme.

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