Machtkampf in Kiew
Fischer lobt Fortschritte in der Ukraine

In der Ukraine müsse es ein unverfälschtes Wahlergebnis geben, hat Außenminister Fischer gefordert. Abmachungen zwischen einem Runden Tisch und einer Kommission zur Beendigung der Krise seien wichtige Schritte.

HB BERLIN. Bundesaußenminister Joschka Fischer hat die Abmachung eines Runden Tisches und einer Arbeitsgruppe zur Beendigung der Krise in der Ukraine als «erste wichtige Schritte» bezeichnet. Der «Bild am Sonntag» sagte Fischer: «Es muss sichergestellt werden, dass ein unverfälschtes Wahlergebnis vorliegt und dem Wählerwillen Geltung verschafft wird.»

Der Grünen-Politiker betonte ausdrücklich, Deutschland stehe nicht «auf der Seite einer Partei, sondern auf der Seite der Demokratie». Von Russlands Präsident Wladimir Putin forderte Fischer, einen möglichen Machtwechel in der Ukraine zu akzeptieren. Niemand wolle Russland etwas wegnehmen, aber «wenn sich die Menschen in der Ukraine in freien und fairen Wahlen für einen neuen Weg entscheiden, muss jeder das akzeptieren», sagte Fischer.

Angela Merkel, Vorsitzende der CDU, forderte von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD), sich bei Russlands Präsident Wladimir Putin für eine Lösung der ukrainischen Staatskrise stark zu machen. Merkel sagte dem Blatt: «Schröder muss jetzt seine angeblich so engen Beziehungen zum Kreml wirklich nutzen.»

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%