Maliki soll Ministerpräsident werden
Durchbruch bei Regierungsbildung im Irak

Das Tauziehen um die Regierungsbildung im Irak steht vier Monate nach der Parlamentswahl vor dem Abschluss: Die schiitische Koalition einigte sich am Freitag auf einen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten geeinigt.

HB BADGAD. Dschawad al Maliki soll das Amt künftig bekleiden. Die sunnitischen Araber und die Kurden signalisierten ihre Bereitschaft, das Führungsmitglied der Dawa-Partei zu akzeptieren. Im Gegenzug wollen die Schiiten deren Nominierungen für das Amt des Präsidenten und des Parlamentspräsidenten akzeptieren, wie Koalitionssprecher Humam Hammudi sagte.

Maliki ist ein Vertrauter des scheidenden Ministerpräsidenten Ibrahim al Dschaafari, der am Donnerstag unter massivem Druck seinen Anspruch auf eine weitere Amtszeit aufgegeben hatte. Er war Vizechef eines Komitees, das nach dem Sturz Saddam Husseins für die Entfernung seiner sunnitischen Gefolgsleute aus öffentlichen Ämtern zuständig war. Die Zustimmung der Sunniten zu seiner Nominierung kam...

 
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