International
Maoisten entführen über 100 Schulkinder in Nepal

Maoistische Guerillas haben in Nepal nach Meldungen eines privaten Fernsehsenders vom Samstag über 100 Schulkinder entführt.

HB KATHMANDU. Die regierungsfeindlichen Untergrundkämpfer hätten die Kinder von mindestens drei Schulen im abgelegenen Distrikt Myagdi 220 Kilometer westlich der Hauptstadt Kathmandu überfallen und an einen ungenannten Ort gebracht.

Die Maoisten entführen immer wieder Zivilisten, um sie in Lagern ideologisch zu indoktrinieren oder als lebende Schutzschilde im Kampf gegen die Regierungstruppen zu benutzen. Die Führung der maoistischen Rebellen hatte vor kurzem eine dreimonatige Waffenruhe verkündet, halte sich nach Regierungsangaben aber nicht daran. Die Guerillas kämpfen seit 1996 für ein kommunistisches Regime in dem Himalaya-Königreich. Der Konflikt kostete bislang mehr als 12 000 Menschen das Leben.

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