Premium Mario Centeno wird Chef der Eurogruppe Ein Portugiese ante portas

Die Euro-Finanzminister wählen mit Mario Centeno erstmals einen Südeuropäer zu ihrem Vorsitzenden. Er konnte Befürchtungen, er werde eine lockere Geldpolitik befördern, entkräften. Er sei dem Stabilitätspakt verpflichtet.
Der Niederländer übergibt den Stab Mitte Januar an den Portugiesen. Quelle: Reuters
Jeroen Dijsselbloem beglückwünscht Mario Centeno zur Wahl

Der Niederländer übergibt den Stab Mitte Januar an den Portugiesen.

(Foto: Reuters)

Brüssel, BerlinDeutschlands Vertreter in der Eurogruppe hielt sich zu Beginn der Sitzung noch bedeckt. Den „Anfängerfehler“, seinen Favoriten schon vor der Wahl zu nennen, werde er nicht machen, sagte der geschäftsführende Bundesfinanzminister Peter Altmaier am Montag.

Eingeweihte wussten gleichwohl schon Bescheid: Altmaier werde aller Voraussicht nach Mario Centeno unterstützen, hieß es vorab in Berliner Regierungskreisen.

Der portugiesische Finanzminister war nicht der einzige Kandidat für das Amt des Eurogruppenvorsitzenden. Beworben hatten sich außerdem die Ressortchefs Peter Kazimir (Slowakei), Pierre Gramegna (Luxemburg) und Dana Reizniece-Ozola (Lettland). Der Slowake und die Lettin zogen ihre Kandidaturen bereits nach dem ersten Wahlgang zurück.

 
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