Maurice Obstfeld
„Was wir erleben, ist beunruhigend“

PremiumDer neue Chefökonom des IWF, Maurice Obstfeld, ist besorgt über Renationalisierungstendenzen in Europa und über Frust in den USA. Ein Gespräch über Risiken für die Weltkonjunktur und Gefahren für Europa.

Von seinem Schreibtisch blickt Maurice Obstfeld auf ein leeres Regal. Der Chefökonom des IWF hat seine Bücher zuhause in Kalifornien gelassen. „Ich könnte sie mir schicken lassen. Aber der IWF kann das Geld wohl sinnvoller verwenden“, sagt er. Angesichts der Bedrohungslage für die Weltwirtschaft hat er wahrscheinlich recht.

Herr Obstfeld, Sie haben US-Präsident Barack Obama beraten. Ein Traumjob für viele Ökonomen. Warum der Wechsel zum IWF?
Es war ein enormes Privileg, für den Präsidenten zu arbeiten. Ich wäre gern bis zum Ende seiner Amtszeit geblieben. Aber die Chance beim IWF wollte ich nutzen. Sie gibt mir Möglichkeit die Fähigkeiten, die...

 
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