Medienbericht
Griechenland zahlt nur Mini-Zinsen auf Staatschulden

Griechenland ist hochverschuldet. Einige fordern einen zweiten Schuldenschnitt, weil vor allem die Zinslast unerträglich sei. Dabei zahlt das Land offenbar vergleichsweise wenig, weniger als Deutschland etwa.

BerlinGriechenland zahlt einem Medienbericht zufolge trotz seiner immensen Schulden nur äußerst moderate Zinsen. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf Kreise der internationalen Geldgeber. Demnach zahle Griechenland auf seine gesamte Staatsschuld im Durchschnitt nur einen Zins von 2,4 Prozent. Das ist weniger als in Deutschland der Bund, dessen ausstehenden Anleihen durchschnittlich 2,7 Prozent Zins ausweisen.

Im Wahlkampf ist die Zinsbelastung des großen Schuldenberges (mehr als 175 Prozent der Wirtschaftsleistung) ein heftig umstrittenes Politikum. Der Anführer des linken Bündnisses Syriza Alexis Tsipras fordert einen zweiten Schuldenschnitt, da die Last angeblich unerträglich hoch sei.

Tatsächlich aber ist die Zinslast...

 
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