Mehr als 90 Menschen verletzt
Fünf Tote bei Unruhen im Iran

Bei Unruhen im Iran sind nach Presseberichten vom Montag mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen, mehr als 90 wurden verletzt.

HB/dpa TEHERAN. Die Proteste hätten sich gegen eine Entscheidung des Innenministeriums gerichtet, das Dorf Sardascht mit der zentraliranischen Stadt Semirom zusammenzulegen, berichteten Teheraner Zeitungen. Die Eingemeindung hätte finanzielle Verluste für Semirom bedeutet, das in der Nähe der von vielen Touristen besuchten Stadt Isfahan liegt.

Unter den Toten seien zwei Polizisten und drei Unruhestifter. Viele öffentliche Gebäude seien bei den Protesten beschädigt und mehrere Autos in Brand gesetzt worden, hieß es. Eine ungenannte Anzahl von Randalierern sei festgenommen worden. Erst als die Regierung ihre Entscheidung zurücknahm, sei in der Stadt wieder Ruhe eingekehrt.

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