Merkel: Bundesregierung lässt sich nicht erpressen
Tote Geisel weist Schussverletzung auf

Die Leiche des in Afghanistan entführten deutschen Ingenieurs weist nach afghanischen Behördenangaben Schussverletzungen auf. Wie der Sprecher des Gouverneurs der Provinz Wardak am Sonntagabend mitteilte, sei eine Schusswunde am Rücken des Getöteten festgestellt worden, aus der der Mann viel Blut verloren habe. Keine Antwort gab es zunächst auf die Frage, ob der Geisel die Schussverletzung vor oder nach dem Tod zugefügt wurde. Der Sprecher schloss die Möglichkeit nicht aus, dass der Mann beim Laufen durch die Berge zusammengebrochen und dann erst angeschossen worden sei. Derweil soll es ein Lebenszeichen von dem zweiten Deutschen geben.

HB KABUL/BERLIN. Die Leiche sei am späten Abend aus der Provinz Wardak in einem Krankenwagen zu weiteren Untersuchungen in die Hauptstadt Kabul gebracht worden, hieß es weiter. Der Transport sei von der afghanischen Polizei begleitet worden. Ein von den Geiselnehmern freigelassener Afghane habe bestätigt, dass der zweite Deutsche sowie vier weitere gekidnappte Afghanen noch lebten. Der afghanische Ingenieur habe dies den Sicherheitskräften nach seiner Freilassung gesagt. Inzwischen soll es laut ZDF einen Telefonkontakt mit dem zweiten Deutschen gegeben haben.

Zuvor waren gleichlautende Informationen bereits aus westlichen Sicherheitskreisen verlautet. Demnach habe die afghanische Polizei die gefundene Leiche bereits obduzieren lassen. Zuvor...

 
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