Migrationspolitik
Uno wirbt trotz Wirtschaftskrise für Einwanderung

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) fordert die Nationalstaaten zu einer gezielten Migrationspolitik auf. Einwanderung sei eine notwendige Hilfe gegen das wachsende Problem schrumpfender und alternder Bevölkerungen. Zudem fordert das UNDP eine Aufklärungskampagne über den Nutzen von Migration.

BERLIN. Es gelte, „legale Kanäle“ für die Zuwanderung zu öffnen, heißt es im aktuellen Bericht der UNDP zur menschlichen Entwicklung, der heute auch in Berlin vorgestellt wird.

Sollte die Weltbevölkerung in den nächsten 40 Jahren um ein weiteres Drittel anwachsen und Europas Einwohnerzahl im gleichen Tempo schrumpfen, liege die Notwendigkeit für Migration auf der Hand. Dabei versucht das UNDP, Befürchtungen der Industrienationen vor einer zu starken Einwanderung zu zerstreuen: So habe die 2004 erfolgte große Osterweiterung der Europäischen Union weder zur Verdrängung von Arbeitern vor Ort noch zu steigender Arbeitslosigkeit in den alten EU-Staaten geführt. Die Zuwanderung aus Osteuropa habe...

 
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