Militärschlag der USA in Syrien
Kriegerische Kälte

PremiumNach dem US-Angriff in Syrien spricht Russland von einem Tiefpunkt in den bilateralen Beziehungen. In Berlin fürchtet man eine Konfrontation der Großmächte, die auch die wirtschaftlichen Beziehungen weiter belasten würde.

Berlin, WashingtonEs wird gerätselt in Berlin. Denn einen Reim auf den Militärschlag der USA in Syrien kann man sich in der Hauptstadt noch nicht so recht machen. US-Präsident Donald Trump hatte bereits im Wahlkampf dem Militärischen absolute Priorität eingeräumt. Allerdings hatte er auch versprochen, sein Land nicht in internationale Krisenherde zu verwickeln. „Beides scheint nicht mehr zu gelten“, sagte der für Außenpolitik zuständige SPD-Fraktionsvize Rolf Mützenich. Ob sich daraus eine „beständige Kategorie“ herausschäle, bleibe abzuwarten.

In Moskau flüchtet man sich derweil in Sarkasmus: „Wenn etwas vorhersehbar ist in den Vereinigten Staaten, dann ist es die Unberechenbarkeit ihrer Außenpolitik“,...

 
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