Ministerpräsident spricht von schädlicher Tat
Abbas verurteilt Terroranschlag von Tel Aviv

Der palästinensische Ministerpräsident Mahmud Abbas hat am Dienstag den jüngsten Terroranschlag eines Palästinensers in Tel Aviv verurteilt. Bei dem Anschlag waren am Morgen an der Strandpromenade der Stadt ein 24-jähriger Israeli getötet und ein weiterer verletzt worden.

HB/dpa RAMALLAH/TEL AVIV. Der Täter, ein Araber aus Ost-Jerusalem, wurde anschließend von ihn verfolgenden Zivilisten angeschossen und festgenommen. Abbas nannte den Zwischenfall einen Terroranschlag, der dem Friedensprozess schade. Vor einer ausführlichen Stellungnahme wolle er jedoch weitere Einzelheiten der Tat abwarten.

Der Anschlag war bereits die zweite palästinensische Gewalttat seit der Ausrufung einer dreimonatigen Waffenruhe durch die palästinensischen Extremistengruppen vor mehr als zwei Wochen.

Am Dienstag traf der ägyptische Geheimdienstchef Omar Suleiman in Ramallah ein, der die Extremisten zu einer Verlängerung der Waffenruhe um weitere drei Monate veranlassen will. Bisher haben die militanten Gruppen dies abgelehnt. Suleiman traf am Dienstag in Ramallah mit Ministerpräsident Abbas und Palästinenserpräsident Jassir Arafat zusammen.

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