Moon Jae-in
Südkorea vertraut auf einen linken Saubermacher

Nach dem Korruptionsskandal um Präsidentin Park Geun-hye wählt Südkorea einen Saubermacher. Der ehemalige linke Aktivist Moon Jae-in soll den Klüngel der Korea AG auskehren. Allerdings droht nun Streit mit den USA.

TokioMitten in der jüngsten Korea-Krise hat sich Südkorea für einen Kurswechsel entschieden: Der Spitzenkandidat der linksliberalen Demokraten Moon Jae-in hat nach Hochrechnungen 41 Prozent der Stimmen erhalten. Der konservative Rivale Hong Jun-pyo von der bisherigen Regierungspartei bekam in dem großen Kandidatenfeld demnach nur auf 23 Prozent.

Damit führt erstmals seit zehn Jahren konservativer Herrschaft wieder ein progressiver Präsident Asiens viertgrößte Volkswirtschaft an. Die Herausforderung ist groß für den 64-jährigen Menschenrechtsanwalt. Denn nach der Amtsenthebung und Verhaftung seiner Vorgängerin Park Geun-hye erwartet seine Basis, dass er mit dem traditionellen Klüngel aus Macht und Familienkonglomeraten aufräumt, der das Land im Griff...

 
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