M&A-Experte Kai Lucks
„Übernahmen müssen gestoppt werden können“

PremiumDeutsche Firmen stehen bei chinesischen Investoren ganz oben auf der Einkaufsliste. Die Regierung sollte Übernahmen notfalls verhindern können, fordert M&A-Verbandschef Kai Lucks. Die Kanzlerin müsse in China dafür sorgen, dass die Angreifer gebändigt werden.

PekingDeutschland steht ganz oben auf dem Einkaufszettel vieler Investoren aus China. Die Firmen denken langfristig und lassen deutschen Unternehmen viele Freiheiten, lobt der Vorsitzende des Bundesverbandes Mergers & Acquisitions, Kai Lucks. Aber das Auftreten von Staatsfirmen alarmiert Lucks. Dank üppiger Staatsgelder hätten sich in einigen Branchen Überkapazitäten aufgebaut, die den Weltmarkt bedrohten.

Herr Lucks, welches Thema sollte die Bundeskanzlerin in China unbedingt ansprechen?
Die Kernfrage aus meiner Warte ist, wie sich die Chinesen die „Bändigung“ ihrer Staatsunternehmen vorstellen. Es findet nämlich in China ein ruinöser Aufbau von Fertigungskapazitäten statt, die den Bedarf für den chinesischen Markt übersteigen. Die...

 
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