Nach Angriff
Brüsseler Nahverkehr steht weiter still

Nach einem tödlichen Angriff auf einen Mitarbeiter der öffentlichen Nahverkehrsbetriebe haben die Kollegen des Toten ihren weiter Streik fortgesetzt. Sie fordern, dass in jedem Verkehrsmittel Sicherheitspersonal mitfährt.

Brüssel „Derzeit fahren keine U-Bahnen, Straßenbahnen oder Busse“, teilten die Brüsseler Verkehrsbetriebe STIB auf ihrer Internetseite mit. Am frühen Morgen hatten zunächst einige U-Bahnen der Nachrichtenagentur Belga zufolge die Depots verlassen, sie wurden aber wieder zurückgerufen.

Die STIB-Mitarbeiter befinden sich im Streik, nachdem ein Mitarbeiter am Samstag tödlich verletzt worden war. Bei einem Treffen mit dem STIB-Management und Gewerkschaftsvertretern kündigte Innenministerin Joëlle Milquet am Montagabend an, in den kommenden Monaten 400 zusätzliche Polizisten einzusetzen, um die Gewalt in Bussen, Bahnen und U-Bahnstationen einzudämmen. Die Vorschläge sollen am Dienstag von den STIB-Mitarbeitern beraten werden.

Der getötete STIB-Mitarbeiter war am Samstag zu...

 
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