Nach Anschlag auf „Charlie Hebdo“
Terror geht „Jyllands-Posten“ unter die Haut

Der Anschlag auf „Charlie Hebdo“ hat die dänische „Jyllands-Posten“ an die Bedrohung vor der eigenen Haustür erinnert. Am Entstehungsort der Mohammed-Karikaturen leben die Journalisten damit seit Jahren.

KopenhagenAm Kopenhagener Rathausplatz sieht an diesem verregneten Donnerstag fast alles aus wie immer. Wären da nicht die Sicherheitsleute in dunklen Uniformen, die vor dem „Politikens Hus“ auf- und ablaufen – dem Verlagsgebäude, in dem neben der Tageszeitung „Politiken“ und dem Klatschblatt „Ekstrabladet“ auch die „Jyllands-Posten“ sitzt. Jene Zeitung, die mit dem Abdruck von Mohammed-Karikaturen 2005 eine Protestwelle in der islamischen Welt mit über 150 Toten auslöste. Und seitdem genau solchen Terror fürchtet, wie er das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ heimgesucht hat.

Die Titelseite der „Jyllands-Posten“ ist am Donnerstag tiefschwarz, das Deckblatt der „Politiken“ zeigt fast nichts außer einem zerbrochenen Bleistift....

 
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