Nach EU-Sondergipfel in Brüssel
„Crash-Test für die Regierung“

Aus Sicht der griechischen Öffentlichkeit hat Regierungschef Alexis Tsipras im Schuldenstreit zuletzt erhebliche Zugeständnisse an die Geldgeber gemacht. Kritiker werfen ihm vor, seine Wahlversprechen zu brechen.

AthenGriechenlands Medien sehen nach dem EU-Sondergipfel in Brüssel Regierungschef Alexis Tsipras in Erklärungsnöten. „Auf dem Weg zur Einigung mit Sparmaßnahmen in Höhe von 7,9 Milliarden Euro“, titelt die konservative Zeitung „Kathimerini“ am Dienstag. Tsipras müsse jetzt seinem Parlament und seiner Partei erklären, warum er von seinen Wahlversprechen so sehr abweiche. Einen „Crash-Test für die Regierung“ erwartet das Blatt.

Aus Sicht der griechischen Öffentlichkeit hat Tsipras zuletzt erhebliche Zugeständnisse an die Geldgeber gemacht. „Wir zahlen acht Milliarden Euro und die Gläubiger wollen mehr“, titelt die Athener Zeitung „Ta Nea“. Es gebe zwar positive Reaktionen seitens der Verhandlungspartner, aber noch kein...

 
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