Premium Nach radikaler Währungsreform Indiens Wachstum überrascht

Indien hat einen Großteil des Bargeldes aus dem Verkehr gezogen. Ersten offiziellen Zahlen zufolge ist die Wirtschaft durch die radikale Währungsreform kaum eingebrochen. Doch Zweifel bleiben.
Nach der radikalen Währungsreform in Indien sind die Wachstumszahlen deutlich besser ausgefallen als erwartet. Quelle: Reuters
Regierungschef Narendra Modi

Nach der radikalen Währungsreform in Indien sind die Wachstumszahlen deutlich besser ausgefallen als erwartet.

(Foto: Reuters)

BangkokEs war der Tag der Abrechnung für Narendra Modi – und Experten hatten mit einer deutlich unangenehmeren Quittung für den indischen Regierungschef gerechnet. Doch die ersten offiziellen Wachstumszahlen nach seiner radikalen Währungsreform sind deutlich besser ausgefallen als erwartet: Trotz Geldknappheit soll die Wirtschaft laut dem indischen Statistikamt zwischen Oktober und Dezember um sieben Prozent gewachsen sein. Für das gesamte Haushaltsjahr behielten die Statistiker ihre Prognose von 7,1 Prozent bei. Im kommenden Haushaltsjahr rechnen sie sogar mit einem Wachstum von 7,9 Prozent.

 

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