Nach Wahlsieg der Nationalkonservativen
Polen und Deutschland wollen zurück zum Dialog

Polens neue nationalkonservative Regierung ärgert sich mächtig über Kritik aus Brüssel und Berlin. Bei einem Besuch in Warschau müht sich Außenminister Steinmeier, die Wogen zu glätten. Doch die Differenzen bleiben.

WarschauDeutschland und Polen wollen nach den jüngsten Misstönen größeren Schaden für die bilateralen Beziehungen vermeiden. Bei einem Besuch von Außenminister Frank-Walter Steinmeier in Warschau machten beide Seiten am Donnerstag das große Interesse an engen Beziehungen deutlich. Die Differenzen in zentralen Fragen wie der Flüchtlingspolitik bestehen aber weiter.

Steinmeier warnte davor, die Errungenschaften zwischen Deutschland und Polen der „Tagespolitik“ zu opfern. Angesicht der Geschichte sei die Aussöhnung zwischen beiden Staaten ein „unfassbares Glück“. Der polnische Außenminister Witold Waszczykowski bezeichnete Deutschland als „Großmacht“, mit der sein Land engen Kontakt bewahren wolle.

Die Beziehungen zwischen Polen und EU – und vor allem...

 
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